Gabionen-Stützmauer für Hang- und Ufersicherung

Gabionen-Stützmauern stabilisieren Hänge und Ufer auf natürliche Weise, verhindern Erosion und fördern Bewuchs. Sie bestehen aus korrosionsbeständigem Stahldraht und bieten langlebigen Schutz vor Erdrutschen und Hochwasser. Nachhaltig, stabil und ökologisch wertvoll.

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Gabionen-Stützmauer

Wenn zum Beispiel durch Straßenbau in den natürlichen Geländeverlauf eingegriffen wird, kann es schnell zu Bodenerosion kommen. Die Folge sind unkalkulierbare Gefahren durch Erdrutsch und Steinschlag. Ähnlich verhält es sich bei Kanälen oder begradigten Wasserläufen. Auch hier müssen Ufer befestigt werden, um Umweltschäden zu vermeiden. Stützmauern aus Gabionen sind bestens dafür geeignet, gefährdete Ufer und Hänge auf natürliche und nachhaltige Weise zu befestigen.

Mauern, die ein Teil der Natur werden

Gabionen-Stützmauern sind gewissermaßen die natürliche Variante des Mauerbaus. Ihre durchlässige Struktur erlaubt die Ansammlung von Erdreich und fördert damit einen natürlichen Bewuchs, unter dem die Mauer früher oder später nicht mehr zu erkennen sein wird. Außerdem bieten die vorhandenen Zwischenräume zahlreichen Kleinlebewesen Unterschlupf und tragen damit zum ökologischen Gleichgewicht bei.

Darum WDM Deutenberg!

Über 65 Jahre Erfahrung

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Profitieren Sie von unserer langen Erfahrung in Entwicklung und Produktion.

Zertifizierte Qualität

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Unsere Produkte werden regelmäßig auf unsere hohen Qualitätsstandards geprüft.

Umfangreicher Service

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Auf Wunsch betreuen wir Ihre Projekte von Anfang an vollumfänglich in allen Bereichen.

Schnelle Lieferung

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Dank eigener Konstruktionsabteilung bieten wir eine schnelle Umsetzung von Projekten.

Steine gebändigt und in Form gebracht

Steine sind ein hervorragendes Material, um Hänge und Ufer zu befestigen. Umschlossen von den Schweißgittern unzähliger Gabionen können sie ihre schützende Aufgabe wahrnehmen, ohne von den Kräften der Natur beeinflusst zu werden. Hänge bleiben stabil und die darunter liegenden Flächen sind vor Erdrutsch geschützt. Uferböschungen werden auch bei Hochwasser nicht weggespült.

Korrosionsbeständig fast für die Ewigkeit

WDM Deutenberg fertigt Gabionenkörbe zum Aufbau von Gabionen-Stützmauern aus extrem korrosionsbeständigem Stahldraht. Dabei kommt sowohl Alu-Zink-Draht zum Einsatz als auch Edelstahldraht in unterschiedlichsten Güten. Das Ergebnis ist eine Korrosionsbeständigkeit nach DIN EN ISO 9227, die je nach Beanspruchung für Jahrzehnte eine uneingeschränkte Funktion garantiert.

Häufige Fragen zur Gabionen-Stützmauer

Wie nimmt eine Gabionen-Stützmauer den Erddruck auf?

Eine Gabionen-Stützmauer wirkt als Schwergewichtsmauer: Das Eigengewicht der mit Steinen befüllten Körbe hält die Hanglast, ohne dass eine Verankerung im Untergrund erforderlich wäre. Die Konstruktion bleibt dabei wasserdurchlässig — Sickerwasser läuft ab, statt sich als Stauwasserdruck hinter der Wand aufzubauen.

Worin unterscheidet sich eine Gabionen-Stützmauer von einer Zaungabione?

Eine Zaungabione wie die DEBION® STATIX ist als Sicht- und Lärmschutz konzipiert und ausdrücklich nicht dafür ausgelegt, Erddruck aufzunehmen. Wo Erdmassen abzufangen sind, kommt die Gabionen-Stützmauer zum Einsatz. Beide Bauformen unterscheiden sich in Wandstärke, Drahtstärke und statischer Auslegung.

Welche Drahtstärken kommen bei Stützmauer-Gabionen zum Einsatz?

WDM Deutenberg fertigt die Gitter für Gabionen-Stützmauern in Drahtstärken von 3,0 bis 6,0 Millimetern. Welche Stärke ein Projekt erfordert, hängt von Wandhöhe, Baugrund und statischer Vorgabe ab. Die Auslegung erfolgt projektbezogen.

Wie ist der Korrosionsschutz aufgebaut?

Standard ist eine Zink-Aluminium-Beschichtung im Verhältnis 95 zu 5 mit über 350 Gramm pro Quadratmeter. Im Salzsprühnebeltest nach DIN EN ISO 9227 erreicht diese Beschichtung über 6.000 Stunden. Die Drahtzugfestigkeit liegt bei über 500 N/mm². Für besonders aggressive Umgebungen fertigen wir die Gitter auch aus Edelstahl.

Wozu dient das Geotextil an der erdzugewandten Seite?

Ein diffusionsoffenes Geotextil zwischen Erdreich und Steinfüllung verhindert, dass feines Bodenmaterial in die Gabione eingespült wird. Ohne diesen Schutz verschlämmt die Füllung mit der Zeit, die Wasserdurchlässigkeit geht verloren und hinter der Wand baut sich Stauwasserdruck auf.

Welche Steinkörnung passt zu welcher Maschenweite?

Die Steinkörnung muss größer sein als die Maschenweite des Gitters, damit die Füllung nicht durchrutscht. Als Füllmaterial eignen sich druckfeste Gesteine wie Basalt, Granit, Quarzit, Kalkstein oder Dolomit. Die passende Kombination stimmen wir projektbezogen mit Ihnen ab.

Gabionen-Stützmauer oder Bewehrte Erde — was passt wann?

Die Gabionen-Stützmauer arbeitet als Schwergewichtsmauer mit nahezu senkrechter Front und benötigt wenig Fläche. Das Bewehrte-Erde-System verbindet Erdaushub mit Bewehrungsgittern zu einem bewehrten Erdkörper; die Front ist geneigt und lässt sich begrünen, benötigt dafür aber mehr Raum. Beide Bauweisen sind wasserdurchlässig.

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